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BErufswahl

Grundsätzlich stehen behinderten und nichtbehinderten Jugendlichen die gleichen Ausbildungswege offen. Einschränkungen können sich hier aber aus einer Behinderung ergeben. Gut ist, sich mit Lehrerinnen und Lehrern, Familienangehörigen und Freunden über den Berufswunsch zu unterhalten. Es ist immer gut, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten mit möglichst vielen Leuten zu besprechen, die einen schon lange und gut kennen.

Welche Anforderungen der Wunschberuf mit sich bringt, sollte vorher genau recherchiert werden. Gibt es Tätigkeiten, die auf Grund der eigenen Einschränkung nicht ausgeführt werden können? Wenn ja, dann können wir helfen z.B. passende Hilfsmittel zu finden, die den Traumberuf trotzdem erreichbar machen.

Vielleicht gibt es aber auch einen ganz ähnlichen Beruf, der für die eigenen Fähigkeiten noch viel passender ist. Auch dabei können wir mit einem großen Netzwerk Unterstützung bieten.

AUSBILDUNGSBERUFE

Für Jugendliche mit Behinderung, für die eine Regelausbildung nicht in Frage kommt, gibt es Ausbildungen mit besonderen Ausbildungsregelungen. Bei diesen fachpraktischen Ausbildungen werden die Bedürfnisse der Jugendlichen berücksichtigt. Sie können in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes oder in speziellen Ausbildungsstätten wie zum Beispiel Berufsbildungswerken erlernt werden. Durch eine Ausbildungsverlängerung kann bei diesen Berufen ein höher qualifizierter Berufsabschluss erlangt werden.

besondere Unterstützung - Berufsbildungswerke

Berufsbildungswerke bieten Berufsausbildungen speziell für Jugendliche mit Beeinträchtigung an. Die Ausstattungen der Ausbildungsstätten und die Ausbildungsmöglichkeiten sind auf die besonderen Bedürfnisse von Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf abgestimmt. Hier kann man eine Ausbildung in über 240 Berufen machen. Alle Berufe sind staatlich anerkannt, das heißt, nach der Ausbildung kann man sich überall bewerben und den Beruf auf dem normalen Arbeitsmarkt ausüben.

„Wir arbeiten nach dem Motto: Wenn du deine Arbeit liebst, wird sie schnell zu deiner Lieblingsarbeit.“

Heidi Martin
Inklusionsberaterin Erzgebirgskreis

Arbeit

Das Recht auf Arbeit ist ein Menschenrecht. Gerade für Menschen mit Handicap ist es wichtig, eine Beschäftigung zu finden, die die eigenen Fähigkeiten fördert und dadurch die Einschränkungen ausgleicht.

 

Das Ziel ist ganz klar: Jeder soll eine passende Beschäftigung finden. Wir als Beratungsstelle können in einem ersten Gespräch einen Überblick über Arbeitsmöglichkeiten geben.

Werkstatt für menschen mit Behinderung

Eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) ist eine Einrichtung zur Teilhabe am Arbeitsleben.   Das sind geschützte Arbeitsplätze für Menschen, die wegen Art oder Schwere ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können.

Aussenarbeitsplätze

Jede Werkstatt hat den gesetzlichen Auftrag, den Übergang geeigneter Personen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern. Darum gibt es sogenannte ausgelagerte Arbeitsplätze. Das sind Arbeitsplätze in Betrieben und Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Menschen mit Behinderung können hier testen, ob sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zurechtkommen und behalten in dieser Zeit ihren rechtlichen Status als Werkstattbeschäftigte. Das bedeutet man kann jeder Zeit in die Werkstatt zurückkehren. Niemand muss auf einem ausgelagerten Arbeitsplatz bleiben, wenn er nicht möchte.

budget für arbeit

Seit 2018 gibt es das Budget für Arbeit. Das ist eine Alternative zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Das Budget für Arbeit ist besonders für Menschen geeignet, die eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt wollen. Der Arbeitgeber erhält finanzielle Unterstützung.

Inklusionsbetriebe

Auch Inklusionsbetriebe haben eine Brückenfunktion mit dem Ziel einer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Bei diesen Betrieben handelt es sich um selbstständige Unternehmen oder um unternehmensinterne Abteilungen. Das Ziel: schwerbehinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu ermöglichen. Die bei Inklusionsbetrieben beschäftigten Menschen mit Behinderung erhalten somit reguläre Arbeitsverträge und können dort dauerhaft beschäftigt werden.

 

Wenn die Schule geschafft ist, beginnt die spannende Zeit der Berufswahl. Damit wird ein Grundstein für das gesamte Berufsleben gelegt. Wir können Sie bei der Frage nach Berufsausbildungsmöglichkeiten genauso unterstützen, wie bei der Frage, welche Arbeitsmöglichkeiten es danach gibt.

KITA & Schule

Wir lernen für's Leben! Für uns eine Selbstverständlichkeit, doch für viele leider gar nicht so einfach so bewerkstelligen - hier erfahren Sie mehr über unsere Möglichkeiten.

Arbeit & Beschäftigung

Sich gebraucht fühlen ist wichtig. Vielleicht wichtiger als je zuvor. In Zeiten, in denen gesellschaftliche Anerkennung immer wichtiger wird, helfen wir Ihnen bei Berufswahl und auf der Jobsuche.

Wohnen Leben & Gesundheit

Die eigenen vier Wände sind der Inbegriff von Unabhängigkeit. Doch auch hier treten ständig Heraus-forderungen auf. Wir helfen Ihnen durch den Dschungel an Fragen!

Familie & Partnerschaft

Menschen die uns Nahe stehen, können wir uns besser anvertrauen. Wir können Sie darin unterstützen, damit das private Netzwerk am Laufen bleibt.

Lebenslanges lernen

... wurde lange als Erwachsenenbildung verstanden. Heute werden beim lebenslange Lernen alle Schulstufen, berufliche Ausbildung, Hochschulen & Erwachsenenbildung integriert.

weitere Themen

Sie haben eine Frage, die wir bisher noch nicht klären konnten?
Kein Problem! Natürlich beraten wir Sie auch bei vielen weiteren Themen rund um das Leben völlig kostenfrei und unabhängig.

Warum die inklusionsberater Sachsen?

  • ganz nach den individuellen Bedürfnissen
  • unabhängig von Trägern, die Leistungen bezahlen, oder von Leistungserbringern
  • alle Fragen rund um das Thema Teilhabe
  • Beantragung von Leistungen
  • ergänzend zur Beratung anderer Stellen